Therapeutische Konfrontationen ertrage er teilweise. Bei verschiedenen Themen habe er zu Beginn oder während der Bearbeitung angegeben, diese nicht (mehr) weiter bearbeiten zu wollen. Er gebe zwar glaubwürdig an, künftig deliktfrei leben zu wollen. Gleichzeitig gestalte sich die Auseinandersetzung mit dem Deliktverhalten phasenweise schwer und ambivalent. Risikorelevante Per- sönlichkeits- und Situationsmerkmale schienen ihm noch ungenügend bewusst zu sein, was die Erarbeitung einer breiten Anzahl funktionaler Handlungsalternativen (flexibles deliktpräventives Verhaltensrepertoire) erschwere.