Längerfristig sei hinsichtlich des Risikos häuslicher Gewalt allerdings problematisch, dass man aufgrund der Therapieberichte nicht davon ausgehen könne, dass sich der Beschwerdeführer in der Zwischenzeit vertieft mit seiner narzisstischen Persönlichkeitsakzentuierung bzw. seinen eigenen Anteilen an der destruktiven Paardynamik auseinandergesetzt habe. Es fehle an einer vertieften Auseinandersetzung mit seiner erhöhten Kränkbarkeit bzw. der zugrundeliegenden Selbstwertproblematik und an der Erarbeitung wirksamer Strategien zum gewaltfreien Lösen von Beziehungskonflikten. Vielmehr scheine der Beschwerdeführer die sexuellen Gewaltdelikte nach wie vor in Abrede zu stellen und die Ver-