Dass intensives Sporttraining und damit ein starker Fettstoffwechsel zur Freisetzung höherer Konzentrationen von im Fettgewebe eingelagertem THC führen kann, ist vorliegend an sich unbestritten. Nach Auffassung der Vorinstanz sei es hier jedoch gestützt auf den – im angeblich ähnlich gelagerten Fall erstatteten – Bericht des IRM vom 5. November 2021 ausgeschlossen, dass die positiv ausgefallene Urinprobe auf einen Fettabbau infolge eines intensiven körperlichen Trainings zurückzuführen sei, da nach einer Abstinenzdauer von über zwei Monaten selbst bei vorherigem starkem Konsum kein Cannabis im Urin mehr nachgewiesen werden könne.