Gemäss Bericht vom 6. Oktober 2020 gehe Dr. med. I. im Rahmen der ambulanten Behandlung weiterhin von einer bipolaren affektiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, aus. Die Konzentrationsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei beeinträchtigt und wegen ihrer depressiven Antriebshemmung würden bereits kleine Alltagsentscheidungen grosse Herausforderungen für sie darstellen. Auch eine Suizidalität könne nicht - 10 - gänzlich ausgeschlossen werden. Zudem würden trotz beginnender Medikamentenumstellung pharmakologische Nebenwirkungen, wie Harndrang, Tagesmüdigkeit und ein allgemeines Gefühl der Sedierung, vorliegen.