Ihre beiden letzten Arbeitsstellen vor dem Raubüberfall verlor sie jeweils durch eigenes Verschulden: Ihre Anstellung als Verkäuferin bei einem Warenhaus in Y. verlor sie per Ende April 2015 nach mehreren Verwarnungen wegen wiederholter Unpünktlichkeit. Ihre Arbeitsstelle als Dekorateurin eines Kleidergeschäfts wurde fristlos gekündigt, nachdem sie im bereits dargelegten Sinne Insiderinformationen weitergegeben und sich hierdurch an einem Raub gegenüber ihrer damaligen Arbeitgeberin beteiligt hatte und deswegen verhaftet worden war.