a BGFA vor. Diese Verhaltenspflicht widerspiegelt das öffentliche Interesse, eine gütliche Einigung über Rechtsstreitigkeiten zu fördern. Die Parteien müssen sich dazu bzw. bei der Suche nach einer aussergerichtlichen, vergleichsweisen Lösung frei äussern können (Urteil des Bundesgerichts 2C_500/2020 vom 17. März 2021, Erw. 4.5 mit Verweis auf BGE 144 II 473, Erw. 4.5 und 4.6.1 sowie BGE 140 III 6, Erw. 3.1). Im Kontext aussergerichtlicher Vergleichsbemühungen erachtet die Rechtsprechung somit insbesondere Vereinbarungsentwürfe auch ohne ausdrückliche Kennzeichnung als vertraulich (vgl. Urteil des Zürcher Obergerichts vom 26. September 2014, Erw. 3.2.1, in: RB140019).