Das Opfer kann im Rahmen von Art. 11 ff. aOHG Forderungen für die verschiedenen Schadensposten geltend machen, die nach Art. 41 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (Fünfter Teil: Obligationenrecht) vom 30. März 1911 (OR; SR 220) in Betracht kämen (BGE 131 II 217, Erw. 4.2; 131 II 656, Erw. 6.5; je mit weiteren Hinweisen auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung; vgl. auch PETER GOMM, in: Kommentar zum Opferhilfegesetz, 2. Aufl. 2005 [nachfolgend: OHG-Kommentar 2005], N. 4 ff. zu Art. 13 aOHG, sowie derselbe, in: Kommentar zum Opferhilferecht, 4. Aufl. 2020 [nachfolgend: OHG-Kom- mentar 2020], N. 5 ff.