Nach Möglichkeit besuche sie ihren Ehemann auch in seinem Heimatland (act. 15). Anlässlich der Verhandlung vom 22. September 2021 räumte die Beschwerdeführerin ein, dass sie seit der Heirat im Oktober 2018 nicht mehr bei ihrem Ehemann im Kosovo gewesen sei (Protokoll S. 17, act. 57). Dieser habe sie jedoch zwei Mal – im Januar 2021 und im Sommer 2021 – für je drei Tage in der Schweiz besucht, als er ein slowenisches Schengenvisum gehabt habe (Protokoll S. 12 f., act. 52 f.). Zudem führte die Beschwerdeführerin aus, dass Ende Dezember 2021 ein grosses Fest im Kosovo geplant sei, mit etwa 300 Personen. Dafür sei auf den 28. Dezember 2021 das Hotel reserviert.