Rat vom 19. Mai 1999 zum Personalgesetz, 99.102, S. 30). Jede Disziplinarmassnahme setzt voraus, dass der Arbeitnehmer fehlerhaft gehandelt, d.h. eine ihm obliegende arbeitsrechtliche Pflicht schuldhaft (fahrlässig oder vorsätzlich) verletzt hat (vgl. Art. 99 Abs. 2 und 3 der Bundespersonalverordnung vom 3. Juli 2001 [BPV; SR 172.220.111.3]; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. August 2016 [A-2180/2016], Erw. 3.1.2; HELBLING, a.a.O., Art. 25 N 44–46; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. Auflage, Zürich/St. Gallen 2016, Rz. 2069). Der Verweis ist die mildeste Disziplinarmassnahme.