Für den Arrestschuldner beginnt die zehntägige Frist für die Erhebung der Arresteinsprache gemäss Art. 278 Abs. 1 SchKG nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung somit erst ab Zustellung der Arresturkunde zu laufen, auch wenn er bereits zuvor auf andere Weise vom Arrest erfahren hat (statt vieler BGE 27 I 265 E. 3, 38 I 307, 135 III 232 E. 2.4; Urteile des Bundesgerichts 5P.380/2000 vom 28. November 2000 E. 2b und 5A_560/2023 vom 22. März 2024 E. 6.2). Eine Ausnahme gilt für den Fall des offenkundigen Rechtsmissbrauchs.