Ein zu schnelles und zu forsches Vorgehen berge die nicht zu unterschätzende Gefahr, dass einerseits das Kind emotional und kräftemässig überfordert werde, sowohl was die Veränderungen als auch die Tatsache betreffe, dass es sich zwischen den Spannungsfeldern der Eltern bewegen müsse; andererseits brauche es Zeit und Erfahrungsfelder, um einen Ausweg aus der Kommunikationsblockade und dem Positionskampf zu finden. Die Eltern seien ernsthaft gefordert, eine Vertrauensbasis aufzubauen und im Sinne der gemeinsamen elterlichen Sorge ihren Blick auf das Wohl des Kindes zu richten (E. 4.3 des angefochtenen Entscheids).