Bei einer Rückplatzierung zu den Eltern sei mit einem geringeren Anpassungsaufwand für die Kinder zu rechnen. Auch der mit einer weiteren Platzierung einhergehende Loyalitätskonflikt, hervorgerufen durch die ablehnende Haltung der Eltern gegenüber der Platzierung, könne langfristig zu einer Zunahme der psychischen Auffälligkeiten der Kinder führen. Die Kinder seien auf Struktur, Orientierung, Stabilität, Sicherheit und emotionale Zuwendung angewiesen. Ein stabiles, strukturiertes und konstantes Betreuungssetting mit möglichst wenigen Wechseln, d.h. mit konstanten Betreuungspersonen und ohne Schulwechsel, sei notwendig.