Zudem ist einerseits auch der Umstand zu berücksichtigen, dass sich die Parteien vorbehaltlos auf das Verfahren eingelassen und dieses vorbehaltlos weitergeführt haben (vgl. dazu BGE 145 III 436 E. 4; BGE 136 II 489 E. 3.3) und andererseits wäre, wenn das Verfahren korrekt an das Familiengericht als Zivilgericht übergegangen wäre, der Entscheid über die Obhut ohnehin in Einzelrichterkompetenz gefällt worden (vgl. § 6 Abs. 1 lit. a EG ZPO i.V.m. Art. 295 ZPO). Der angefochtene Entscheid ist daher – trotz schwerem Mangel – nicht nichtig.