2.2. Die betroffene Person wird persönlich angehört, soweit dies nicht als unverhältnismässig erscheint (Art. 447 Abs. 1 ZGB). Die persönliche Anhörung erfüllt im Wesentlichen zwei Zwecke: Sie erfolgt, damit die Persönlich- keits- bzw. Mitwirkungsrechte der betroffenen Person praktisch gewahrt werden können sowie der Sachverhalt erforscht werden kann (MARANTA, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Auflage 2022, N. 5 zu Art. 447 ZGB). Mit Ausnahme der fürsorgerischen Unterbringung (Art. 447 -5-