Eine geteilte Obhut sei nie gelebt worden, was denn auch vor drei Monaten zur klaren Aussage der Tochter geführt habe, dass sie zwar gerne den Vater besuche und mit ihm etwas unternehme, noch immer aber nicht so gerne bei ihm übernachte. Die für das Kind erforderlichen sozialen Kontakte seien nicht so einfach eigenmächtig zu organisieren, der rund eine Stunde auseinanderliegende Wohnort würde diese Kontakte extrem erschweren. Der Vater habe vor der Pandemie regelmässig mehrwöchige Reisen gemacht, was die Regelmässigkeit der Kontakte zur Tochter zu deren Leidwesen immer wieder strapaziert habe.