Wie bei jeder Kündigung wird die Gültigkeit aufgrund der Umstände zum Zeitpunkt beurteilt, zu dem sie ausgesprochen wird (BGE 140 III 496 E. 4.1, 138 III 59 E. 2.1). Eine gültige Abbruch- oder Renovationskündigung setzt allerdings voraus, dass das Bauvorhaben nicht objektiv unmöglich ist, wie namentlich, wenn mit Sicherheit feststeht, dass eine Baubewilligung objektiv nicht erhältlich gemacht werden kann. Die Beweislast hierfür trägt der Mieter (BGE 136 III 190 E. 4).