Nach Art. 737 Abs. 1 ZGB ist der Grunddienstbarkeitsberechtigte befugt, alles zu tun, was zur Erhaltung und Ausübung der Dienstbarkeit nötig ist. Er ist jedoch verpflichtet, sein Recht in möglichst schonender Weise auszuüben (Art. 737 Abs. 2 ZGB; Grundsatz: "servitus civiliter exercenda"; vgl. BGE 137 III 145 E. 5.1; Urteil des Bundesgericht 5A_770/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.5). Das Prinzip "servitus civiliter exercenda" bedeutet als Konkretisierung von Art. 2