Bevorschusst das Gemeinwesen familienrechtliche Unterhaltsbeiträge, so subrogiert es unter anderem gestützt auf Art. 289 Abs. 2 ZGB in den Unterhaltsanspruch (BGE 148 III 270 E. 2). Gemäss § 37 Abs. 1 SPG fordert die bevorschiessende Gemeinde (vgl. § 36 Abs. 1 SPG) die ausgerichtete Bevorschussung beim unterhaltsbeitragspflichtigen Elternteil zurück (vgl. auch BGE 148 III 270 E. 6.5). Der unterhaltsbeitragspflichtige Elternteil hat der bevorschiessenden Gemeinde aber nie mehr zu leisten, als er dem Kind schuldete (BGE 148 III 270 E. 6.3).