Die Beweislast für die Täuschung trägt der Käufer (BGE 131 III 145 E. 8.1). Arglist setzt Kenntnis des Mangels voraus, wobei dolus eventualis genügt (HONSELL, a.a.O., N 7 zu Art. 199 OR m.w.H.). Keine Aufklärungspflicht besteht dagegen, soweit der Verkäufer nach Treu und Glauben annehmen durfte, der Käufer werde den wahren Sachverhalt ohne Weiteres erkennen (BGE 116 II 431 E. 3a).