Bei ungenügender Begründung muss die Rechtsmittelinstanz nicht Frist zur Behebung des Mangels ansetzen (KARL SPÜHLER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 15 ff. zu Art. 311 ZPO). Die Ansetzung einer Nachfrist wäre einzig in den Fällen von Art. 132 Abs. 1 und 2 ZPO (fehlende Unterschrift, fehlende Vollmacht usw., Verbesserung von unleserlichen, ungebührlichen, unverständlichen oder weitschweifigen Berufungsschriften) denkbar (REETZ/THEILER, a.a.O., N. 33 zu Art. 311 ZPO).