Neue Tatsachen und Beweismittel können auch in von der eingeschränkten Untersuchungsmaxime beherrschten Verfahren (so das vorliegende, vgl. Art. 247 Abs. 2 lit. b Ziff. 2 ZPO) im Berufungsverfahren nur noch berücksichtigt werden, wenn sie ohne Verzug vorgebracht werden und trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht werden konnten (Art. 317 Abs. 1 ZPO, BGE 138 III 625 E. 2.2). 2.2. Das Obergericht kann ohne Verhandlung aufgrund der Akten entscheiden (Art. 316 Abs. 1 ZPO).