Adressat wird so behandelt, wie wenn er die Sendung am letzten Tag der Frist abgeholt hätte (sog. Zustell- oder Zustellungsfiktion; BGE 143 III 15 E. 4.1 S. 18 f.; BGE 138 III 225 E. 3.1 S. 227). Eine spätere Entgegennahme der Sendung vermag daran – unter Vorbehalt des Vertrauensschutzes – grundsätzlich nichts zu ändern (Urteil des Bundesgerichts 4A_53/2019 vom 14. Mai 2019 E. 4.4.2).