Darunter sind nicht bloss ähnliche, d.h. gleichartige Arbeiten, sondern auch – im Zusammenhang mit indirekten Lohndiskriminierungen – Arbeiten unterschiedlicher Natur zu verstehen (BGE 144 II 65 E. 4.1, 130 III 145 E. 4.2, 4A_636/2020 E. 2 je m.w.N.). Wird eine Person aufgrund ihres Geschlechts ungerechtfertigt benachteiligt, so hat sie Anspruch auf Nachzahlung der Differenz zwischen ihrem tatsächlichen Lohn und dem geschuldeten Lohn (Art. 5 Abs. 1 lit. d GlG; BGE 130 III 145 E. 6.3, 124 II 436 E. 10k, 4A_33/2021 E. 3.1).