6. Die Beklagten bringen vor, es mangle der Klägerin an einem schutzwürdigen praktischen Interesse, da sie das Urteil so oder so nicht in Vollzug setzen könne (oben E. 2.2). Das Rechtsschutzinteresse setzt voraus, dass sich die Gutheissung des Begehrens positiv auf die rechtliche Situation des Klägers auswirken würde (SIMON ZINGG, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Art. 1 – 149 ZPO, Bern 2012, N. 32 zu Art. 59 ZPO, mit weiteren Hinweisen). Ob ein Rechtsschutzanspruch besteht, bestimmt sich nach dem materiellen Recht (ALEXANDER ZÜRCHER, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2016 [zit.