5.2. Das CH-FL-Abkommen bezieht sich auf "die Anerkennung und Vollstreckung" gerichtlicher Entscheidungen (vgl. auch ANDREAS BUCHER, in: Commentaire romand, Loi sur le droit international privé, Convention de Lugano, Basel 2011, N. 3 Intro. aux art. 25-32 LDIP; CHRISTIAN OETIKER/THOMAS WEIBEL, in: Basler Kommentar, Lugano Übereinkommen, 2. Aufl., Basel 2016 [zit. BSK LugÜ], N. 84 Einleitung). Während das Abkommen sich also lediglich mit der indirekten Zuständigkeit (sog. Anerkennungszuständigkeit; oben E. 4.2) beschäftigt, ergibt sich die direkte Zuständigkeit (sog. Entscheidungszuständigkeit) daraus nicht (zu den Begriffen vgl. KREN KOST- KIEWICZ, a.a.O., Rz. 69 ff.).