causa possidentis", d.h. der (sittenwidrig) übertragene Vermögenswert verbleibt bei der Partei, bei der er sich befindet. Die Vereinbarung von Schweigegeld hinsichtlich strafbarer Handlungen – wie etwa auch die Bezahlung von Schmiergeld – gilt nach herkömmlicher Auffassung als sittenwidrig (BGE 123 III 101 E. 2c; MEISE/HUGUENIN, Basler Kommentar, 7. Aufl., 2020, N. 39 zu Art. 19/20 OR; BUCHER, a.a.O., N. 181 zu Art. 27 ZGB).