Massgebend sind die konkreten Umstände. Von Bedeutung ist etwa, ob die geforderte Umstellung für den betroffenen Ehegatten voraussehbar war (vgl. Urteile des Bundesgerichts 5A_636/2013 vom 21. Februar 2014 E. 5.1; 5A_768/2022 vom 21. Juni 2023 E. 6.2). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung hat das Gericht bei der Festsetzung eines - 19 - hypothetischen Einkommens dem Unterhaltsgläubiger eine angemessene Übergangsfrist von drei bis sechs Monaten zu gewähren (BGE 129 III 417 E. 2.2; Entscheid der 5. Zivilkammer des Obergerichts ZSU.2023.20 vom 23. Mai 2023 E. 5.2.3; vgl. MAIER/VETTERLI, FamKomm, a.a.O., N. 34c zu Art. 176 ZGB).