299 ZPO). Eine Pflicht zur Anordnung der Kindesvertretung besteht dann, wenn das urteilsfähige Kind selbst einen Antrag auf eine Vertretung stellt (Abs. 3). In Kindesschutzverfahren richtet sich die Anordnung einer Kindesvertretung nach Art. 314abis ZGB. Die Voraussetzungen für eine Kindesvertretung gemäss dieser Bestimmung entsprechen jenen gemäss Art. 299 ZPO (BREIT- SCHMID, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I [BSK-ZGB], 7. Aufl. 2022, N. 5 zu Art. 314abis ZGB unter Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 5A_618/2016 vom 26. Juni 2017 E. 2.2.1). Nach Art. 314abis Abs. 2