2.4. Das Gericht hat im summarischen Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen im Scheidungsverfahren grundsätzlich eine mündliche Verhandlung durchzuführen (Art. 276 Abs. 1 ZPO i.V.m. Art. 248 lit. d und Art. 273 Abs. 1 ZPO), in deren Rahmen regelmässig die mündliche Stellungnahme (Art. 253 ZPO) erfolgt, die Parteien der Befragung unterstellt werden und diese allenfalls replizieren und duplizieren können (LÖTSCHER/SCHENK, in: ZPO-Komm, a.a.O., N. 7 zu Art. 273 ZPO; BGE 142 III 48 E. 4.1.1). Die Verhandlung hat einerseits den Zweck, eine Einigung herbeizuführen (Art. 273 Abs. 3 ZPO, womit die Verhandlung gewissermassen die fehlende Schlichtungsverhandlung ersetzt;