2. 2.1. Eheschutz- oder vorsorgliche Massnahmen im Ehescheidungsverfahren können im Präliminarverfahren abgeändert werden, wenn sich die massgebenden Verhältnisse verändert haben (Art. 276 Abs. 1 ZPO i.V.m. Art. 179 ZGB). Eine solche Abänderung setzt voraus, dass seit der Rechtskraft des Urteils eine wesentliche und dauerhafte Veränderung eingetreten (BGE 143 III 617 E. 3.1) ist, die weder durch rechtsmissbräuchliches Verhalten (BGE 141 III 378 E. 3.3.1) noch mit Schädigungsabsicht (BGE 143 III 233) herbeigeführt wurde.