2. Prozessleitende Verfügungen sind in den vom Gesetz bestimmten Fällen oder wenn durch sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht mit Beschwerde anfechtbar (Art. 319 lit. b ZPO). Gemäss Art. 167 Abs. 3 ZPO kann ein Dritter die gerichtliche Anordnung von Zwangsmassnahmen mit Beschwerde anfechten. Es erscheint sachgerecht, diese Bestimmung vorliegend – zumindest sinngemäss – anzuwenden (vgl. auch MAIER/SCHWANDER, a.a.O. N. 23 zu Art. 170 ZGB). Wie vorstehend beschrieben (E. 1.4), ist der Ablauf bei Editionsverfügungen grundsätzlich mehrstufig.