Einerseits handelt es sich bei dieser "Bestätigung" um ein eigenes Schreiben der Klägerin, welches von ihrer Mutter und damit von einer ihr nahestehenden Person einzig mitunterzeichnet wurde. Andererseits führt die Klägerin in diesem Schreiben auch aus, dass sie zum Haushalt machen, Kochen, Putzen und nach dem Rechten sehen, auch nach September 2021 jeweils noch in die eheliche Wohnung gegangen sei, was eine Trennung per September 2021 wiederum nicht glaubhaft erscheinen lässt, zumal die Klägerin keinerlei schlüssigen Ausführungen dazu macht, warum sie – trotz behaupteter Trennung – weiterhin solche Verrichtungen in der ehemaligen ehelichen Wohnung vornahm.