Der Umfang der Auskunftspflicht gemäss Art. 170 ZGB ist auf das Rechtsschutzinteresse des auskunftsberechtigten Ehegatten beschränkt (BGE 132 III 291 E. 4.2). Bei der Bestimmung des Umfangs der Auskunftspflicht kommt es daher darauf an, für welchen Zweck und zur Begründung welcher möglichen Rechtsansprüche der eine Ehegatte vom anderen Auskunft verlangt. Ein Auskunftsbegehren ist nur dann gutzuheissen, wenn ein damit durchzusetzender Hauptsachenanspruch behauptet wird (vgl. MAIER/SCHWANDER, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, Art. 1- 456 ZGB [BSK-ZGB I], 7. Aufl. 2022, N. 15 f. zu Art.