Auch müsse darauf hingewiesen werden, dass die kinderorientierte Mediation mitten in der heissen Phase der Auseinandersetzung stattgefunden habe, in der es für beide Seiten auch um finanzielle Fragen gegangen sei. Es entspreche der Erfahrung, dass nach einem Entscheid der Behörden, der die Streitpunkte regle, die Parteien wieder miteinander reden könnten. Der Beklagte weist weiter darauf hin, dass eine tragfähige Beziehung der Söhne zu ihm bestehe und sie die gemeinsamen Stunden als positiv erleben würden. Der Kinderwille müsse zudem nicht zwingend dem Kindswohl entsprechen.