3.2.4. Unbestritten ist, dass sich die Klägerin im Marketingvertrag vom 17. April 2019 zur Gestaltung und Erstellung sowie zum Betrieb und Unterhalt einer Website der Beklagten verpflichtete (vgl. Individualabrede und Ziff. I/1 der AGB). Der Marketingvertrag ist deshalb als Werkvertrag i.S.v. Art. 363 ff. OR oder jedenfalls als werkvertragsähnlicher Innominatkontrakt zu qualifizieren (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_98/2012 vom 3. Juli 2012 E. 4.5; GAUDENZ G. ZINDEL/BERTRAND G. SCHOTT, in: Basler Kommentar, Obliga- -8-