Eheschutz- oder vorsorgliche Massnahmen können im Präliminarverfahren (Art. 276 ZPO) abgeändert werden, wenn sich die massgebenden Verhältnisse wesentlich und dauernd verändert haben (Art. 179 Abs. 1 ZGB), oder wenn der frühere Entscheid auf unzutreffenden Voraussetzungen beruhte. Die Abänderungsklage bezweckt nicht die Korrektur eines rechtskräftigen Urteils, sondern dessen Anpassung, ob fehlerhaft oder nicht, an veränderte Verhältnisse (BGE 143 III 617 Erw. 3.1, 141 III 376 Erw. 3.3.1).