6.3.2. Rechtliches Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann eine testamentarische Anordnung nicht durch blosse Bezugnahme auf eine andere Urkunde getroffen werden, es sei denn, die Urkunde, auf die Bezug genommen wird, sei ihrerseits eine formgültige letztwillige Verfügung des Erblassers (BGE 101 II 211 E. 4b i.f., 56 II 351 E. 2; vgl. auch BGE 73 II 208 E. 3 und 68 II 155 E. 7 i.f.; ESCHER, a.a.O., N. 13 zu Art. 505 ZGB; LENZ, a.a.O., N. 28 zu Art. 498 ZGB). Zwar könne nebst dem Testament auch ein anderes Dokument zur Auslegung des Willens des Erblassers herangezogen werden, wenn diesbezüglich Zweifel bestehen.