Die Partei, die aus der Urteilsfähigkeit der handelnden Person Ansprüche ableitet, kann die aus dem allgemeinen Zustand geistigen Abbaus folgende tatsächliche Vermutung der Unfähigkeit, auch im konkreten Fall vernunftgemäss zu handeln, entkräften, indem sie ein lucidum intervallum für die streitige Handlung darlegt. Sodann kann sie aufzeigen, dass die Person trotz ihres Allgemeinzustandes mit Bezug auf die streitige Handlung in der Lage war, vernunftgemäss zu handeln (BGE 144 III 264 E. 6.1.3, 124 III 5 E. 1b; Urteile des Bundesgerichts 5A_401/2022 vom 6. März 2023 E. 3.5, 5a_763/2018 vom 1. Juli 2019 E. 4.1.4, 5A_12/2009 vom 25. März 2009 E. 2.1 i.f.).