Aufgrund des numerus clausus zulässiger Errichtungsarten von Testamenten (vgl. hierzu LENZ, in: Abt/Weibel [Hrsg.], Praxiskommentar Erbrecht, 5. Aufl. 2023, N. 1 zu Art. 498 ZGB) sind gemeinschaftliche Testamente unzulässig, d.h. ungültig (ZK ZGB-ESCHER, 3. Aufl. 1959, N. 9 zu Die Verfügung von Todes wegen/Einleitung; LENZ, a.a.O., N. 4 und 12 zu Art. 498 ZGB; BK ZGB-TUOR, 2. Aufl. 1952, N. 14 ff. zu Vorbemerkungen zum Erbvertrag). Dabei wird zwischen testamentum mere simultaneum, reziproken oder gegenseitigen Testamenten, und korrespektiven oder wechselseitigen Testamenten unterschieden.