Es ist demnach nicht zulässig und widerspricht dem Sinn der Norm (Art. 322d OR), wenn die Gratifikation – als freiwillige, vom Wohlwollen und Ermessen des Arbeitgebers abhängige Sondervergütung – das ausschliessliche oder hauptsächliche Entgelt des Arbeitnehmers darstellt (vgl. BGE 139 III 155 E. 5.3 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgericht 4C.364/2004 vom 1. Juli 2005 E. 2.2).