Sie dient als Beleg für die Authentizität und Endgültigkeit der Eingabe, welche die Äusserungen der Parteien gegenüber dem Gericht enthält. Unzulässig sind Unterschriften, die mechanisch nachgebildet sind oder Unterschriftenstempel (vgl. GSCHWEND, a.a.O., N. 3 zu Art. 130 ZPO; SUTTER-SOMM/SEILER, in: Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2021, N. 2 zu Art. 130 ZPO). Das Fehlen der zwingend erforderlichen Unterschrift führt nicht a priori zur Unbeachtlichkeit der Eingabe, sondern kann innert der zur Behebung des Mangels anzusetzenden Nachfrist behoben werden (vgl. Art. 132 Abs. 1 ZPO; GSCHWEND, a.a.O., N. 6 zu Art. 130 ZPO).