Die verpflichtete Partei soll erfahren, was sie nicht mehr tun darf, und die Vollstreckungs- und Strafbehörden müssen wissen, welche Handlungen sie zu verhindern oder mit Strafe zu belegen haben (z.B. für Schutzmassnahmen nach Art. 28b Abs. 1 ZGB: BGE 144 III 257 E. 4.4.1). Es darf kein Verbot begehrt und ausgesprochen werden, welches das zu unterlassende Verhalten mit einem Ermessensbegriff (wie «ehrverletzend» oder «ehewidrig») oder durch eine rechtliche Würdigung (z.B. als «unerlaubte Handlungen» oder «Boykott») umschreibt (Urteil des Bundesgerichts 5A_758/2020 vom 3. August 2021 E. 5.4). Die Bestimmtheit des Rechtsbegehrens ist eine Prozessvoraussetzung (vgl. Art. 221 Abs. 1 lit. b