{"Signatur": "AG_OG_001", "Spider": "AG_Gerichte", "Datum": "2002-10-30", "PDF": {"Datei": "AG_Gerichte/AG_OG_001_AGVE-2002-14_2002-10-30.pdf", "URL": "https://decwork.ag.ch/api/main/v1/de/decrees_pdf/3997", "Checksum": "4aca9d65820178fe6db7ca614f6d72d4"}, "Scrapedate": "2025-08-25", "Num": ["AGVE_2002_14"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Aargau Obergericht Zivilkammern 30.10.2002 AGVE_2002_14"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Argovie Obergericht Zivilkammern 30.10.2002 AGVE_2002_14"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Argovia Obergericht Zivilkammern 30.10.2002 AGVE_2002_14"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Aargau Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Argovie Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Argovia Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht / Zivilgericht / 2. Zivilkammer Obergericht / Zivilgericht / 2. Zivilkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "§ 113 lit. a ZPO\nKostenverlegung. Die Anwendung der Bestimmung von § 113 lit. a ZPO ist entgegen AGVE 1993 Nr. 26 S. 93 auch bei Differenzen von mehr als 10% zwischen dem vorprozessualen Angebot und dem gerichtlichen Zuspruch nicht ausgeschlossen, da die 10%-Regel zu schematisch ist und dem Einzelfall nicht gerecht wird, in welchem auch die Höhe des Streitwerts oder die Natur der Streitsache mit zu berücksichtigen sind."}], "ScrapyJob": "446973/34/2362", "Zeit UTC": "25.08.2025 03:17:46", "Checksum": "322ccffea244fbf1dce5fe37229431d7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Aargau Obergericht Zivilkammern 30.10.2002 AGVE_2002_14\nRegeste:\n§ 113 lit. a ZPO\nKostenverlegung. Die Anwendung der Bestimmung von § 113 lit. a ZPO ist entgegen AGVE 1993 Nr. 26 S. 93 auch bei Differenzen von mehr als 10% zwischen dem vorprozessualen Angebot und dem gerichtlichen Zuspruch nicht ausgeschlossen, da die 10%-Regel zu schematisch ist und dem Einzelfall nicht gerecht wird, in welchem auch die Höhe des Streitwerts oder die Natur der Streitsache mit zu berücksichtigen sind.\n\n2002 Zivilprozessrecht 65\n\n§ 113 ZPO in aller Regel keine Anwendung, sondern ist die Kostenpflicht\nder klagenden Partei die Folge (§ 112 Abs. 1 ZPO).\n\nAus dem Entscheid des Obergerichts, 1. Zivilkammer, vom 7. März 2002 in\nSachen M. K.-A. gegen R.H. K.\n\n14 § 113 lit. a ZPO\nKostenverlegung. Die Anwendung der Bestimmung von § 113 lit. a ZPO\nist entgegen AGVE 1993 Nr. 26 S. 93 auch bei Differenzen von mehr als\n10% zwischen dem vorprozessualen Angebot und dem gerichtlichen\nZuspruch nicht ausgeschlossen, da die 10%-Regel zu schematisch ist und\ndem Einzelfall nicht gerecht wird, in welchem auch die Höhe des Streitwerts oder die Natur der Streitsache mit zu berücksichtigen sind.\n\nAus dem Entscheid des Obergerichts, 2. Zivilkammer, vom 30. Oktober\n2002 in Sachen A. S. gegen L. und E. T.\n\n15 § 125 ZPO; zivilprozessualer Zwangsbedarf\nBei der Festsetzung des zivilprozessualen Zwangsbedarfs ist ein Zuschlag\nvon 25 % auf dem betreibungsrechtlichen Grundbetrag zu gewähren\n(Änderung der Rechtsprechung).\n\nAus dem Entscheid des Obergerichts, 5. Zivilkammer, vom 13. Mai 2002,\ni.S. E.W.\n\nAus den Erwägungen\n\n1. a) Nach der Praxis des Obergerichts setzt sich der sogenannte\nzivilprozessuale Zwangsbedarf u.a. zusammen aus dem gemäss\nKreisschreiben der Schuldbetreibungs- und Konkurskommission des\nObergerichts vom 3. Januar 2001 zu ermittelnden betreibungsrechtlichen Existenzminimum und einem Zuschlag, der - je nach den Umständen des Einzelfalles - 10 bis 20 % beträgt (AGVE 1984 S. 79\nErw. 3a; Ries, Die unentgeltliche Rechtspflege nach der aargauischen\n"}