{"Signatur": "AG_OG_001", "Spider": "AG_Gerichte", "Datum": "2001-04-23", "PDF": {"Datei": "AG_Gerichte/AG_OG_001_AGVE-2001-6_2001-04-23.pdf", "URL": "https://decwork.ag.ch/api/main/v1/de/decrees_pdf/4148", "Checksum": "322034eafb187e730d10ec02ce033548"}, "Scrapedate": "2025-08-25", "Num": ["AGVE_2001_6"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Aargau Obergericht Zivilkammern 23.04.2001 AGVE_2001_6"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Argovie Obergericht Zivilkammern 23.04.2001 AGVE_2001_6"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Argovia Obergericht Zivilkammern 23.04.2001 AGVE_2001_6"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Aargau Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Argovie Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Argovia Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht / Zivilgericht / 3. Zivilkammer Obergericht / Zivilgericht / 3. Zivilkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 80 ff. SchKG, Art. 265a SchKG; Rechtsöffnung\nDie Einrede kein neues Vermögen ist zu beseitigen, bevor über die Rechtsöffnung entschieden werden kann. Das Betreibungsamt muss den Rechtsvorschlag von Amtes wegen dem dafür zuständigen Richter vorlegen. Der Rechtsöffnungsrichter hat nicht vorfrageweise zu prüfen, ob die Einrede in formeller Hinsicht zulässig ist (Peter Stücheli, Die Rechtsöffnung, Zürich 2000, S. 88 f.; ZR 96 Nr. 56; a.M. Staehelin/Bauer/Staehelin, Basler Kommentar, Basel 1998, N 8 zu Art. 84 SchKG)."}], "ScrapyJob": "446973/34/2362", "Zeit UTC": "25.08.2025 03:18:36", "Checksum": "c566a8b755c889148fc1ba714921e00f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Aargau Obergericht Zivilkammern 23.04.2001 AGVE_2001_6\nRegeste:\nArt. 80 ff. SchKG, Art. 265a SchKG; Rechtsöffnung\nDie Einrede kein neues Vermögen ist zu beseitigen, bevor über die Rechtsöffnung entschieden werden kann. Das Betreibungsamt muss den Rechtsvorschlag von Amtes wegen dem dafür zuständigen Richter vorlegen. Der Rechtsöffnungsrichter hat nicht vorfrageweise zu prüfen, ob die Einrede in formeller Hinsicht zulässig ist (Peter Stücheli, Die Rechtsöffnung, Zürich 2000, S. 88 f.; ZR 96 Nr. 56; a.M. Staehelin/Bauer/Staehelin, Basler Kommentar, Basel 1998, N 8 zu Art. 84 SchKG).\n\n2001 Schuldbetreibungs- und Konkursrecht 45\n\nII. Schuldbetreibungs- und Konkursrecht\n\n6 Art. 80 ff. SchKG, Art. 265a SchKG; Rechtsöffnung\nDie Einrede \"kein neues Vermögen\" ist zu beseitigen, bevor über die\nRechtsöffnung entschieden werden kann. Das Betreibungsamt muss den\nRechtsvorschlag von Amtes wegen dem dafür zuständigen Richter\nvorlegen. Der Rechtsöffnungsrichter hat nicht vorfrageweise zu prüfen,\nob die Einrede in formeller Hinsicht zulässig ist (Peter Stücheli, Die\nRechtsöffnung, Zürich 2000, S. 88 f.; ZR 96 Nr. 56; a.M.\nStaehelin/Bauer/Staehelin, Basler Kommentar, Basel 1998, N 8 zu Art. 84\nSchKG).\n\nAus dem Entscheid des Obergerichts, 3. Zivilkammer, vom 23. April 2001\ni.S. W.G. gegen H.J.\n\n7 Art. 80 SchKG; definitive Rechtsöffnung\nIn der Betreibung für rückständige Alimentenforderungen muss es für\nden Rechtsöffnungsrichter genügen, wenn sich aus dem gesamten rechtzeitig eingebrachten Prozessstoff ergibt, für welche Periode die Betreibung eingeleitet wurde, auch wenn diese im Zahlungsbefehl nicht ausdrücklich bezeichnet ist (Präzisierung der in AGVE 1987, S. 56 publizierten Rechtsprechung).\n\nAus dem Entscheid des Obergerichts, 3. Zivilkammer, vom 22. Oktober\n2001 i.S. M.E. gegen U.Z.\n\nAus den Erwägungen\n\n1. a) Im Verfahren betreffend der definitiven Rechtsöffnung hat\nder Richter von Amtes wegen zu prüfen, ob die Voraussetzungen der\nVollstreckbarkeit gemäss Art. 80 SchKG aufgrund der eingelegten\nUrkunden erfüllt sind. Die Rechtsöffnung ist nur dann zu erteilen,\n"}