3.2. Bei der Abgrenzung zwischen blosser Anfechtbarkeit und Nichtigkeit wenden Lehre und Rechtsprechung die Evidenztheorie an. Danach ist ein Entscheid nichtig, «wenn der ihm anhaftende Mangel besonders schwer und offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und zudem die Rechtssicherheit dadurch nicht ernsthaft gefährdet wird» (BGE 98 Ia 568, 571; vgl. auch BGE 144 IV 362, 367 f.; 139 II 243, 260; 138 II 501, 503 und Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Auflage, Zürich 2020, [im Folgenden: Häfelin/Müller/ Uhlmann], Rz. 1098). Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall erfüllt.