Bei Anlagen, welche die lärmschutzrechtlichen Planungswerte einhalten, kommen zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge jedoch nur in Betracht, wenn sich dadurch mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt (BGE 141 II 480, Erw. 3.2; 127 II 317, Erw. 8; 124 II 523, Erw. 5a; BGer 1C_418/2019 vom 16. Juli 2020, Erw. 3; 1C_603/2018 vom 13. Januar 2020, Erw. 3.2; 1C_391/2014 vom 3. März 2016, Erw. 7.8, in: Umweltrecht in der Praxis [URP], 2016 S. 579; je mit Hinweisen).