Mit Ausnahme des südlichsten Waldrandbereiches bildet sie hier einen «Flaschenhals», wo sich die offene Flur ober- und unterhalb des Dorfes auf ca. 130 m am nächsten kommen. Die Stützmauer selbst, ebenfalls durch versiegelte Verkehrsträger davon abgeschnitten, dient an dieser engsten Siedlungsstelle als Leitstruktur und Trittstein für wandernde Tiere, v.a. Amphibien zwischen Überwinterungsort, Laichgebiet und Sommerlebensraum. Diese Tiere wandern, je nach Art und Umständen, einige Meter bis einige Kilometer. Im vorliegenden Fall stellt dieser Trittstein in Form der Stützmauer-Böschung gleichzeitig auch ein Winterquartier dar (ebenerdiger Zugang zu frostfreiem Erdreich).