Bewohner und Bauten am Waldrand sollen durch stürzende Bäume nicht gefährdet werden, und es soll vermieden werden, dass die Wohnhygiene unter Feuchtigkeit oder einem zu starken Schattenwurf durch einen nahen Wald leidet. Schliesslich sind die Waldabstandsvorschriften geeignet, den Übergang zwischen Wohngebieten und Waldlandschaft nicht allzu schroff werden zu lassen und den Kontrast zwischen Waldrandsilhouette und Bauten zu mildern (vgl. ERICH ZIMMERLIN, Kommentar zum aargauischen Baugesetz vom 2. Februar 1971 [aBauG], 2. Aufl., Aarau 1985, N 12 zu § 165 aBauG; AGVE 1989 S. 528 ff. und 531 f.).