Für die Lärmbelastung durch Kuhglocken hat der Bundesrat keine Grenzwerte festgelegt, weshalb die Lärmimmissionen im Einzelfall nach Kriterien der Art. 15, 19 und 23 USG bewertet werden müssen (Art. 40 Abs. 3 LSV; BGE 126 II 300, E. 4c/aa; BGE 123 II 74, E. 4a f.; BGE 118 Ib 590, E. 3b). Im Rahmen dieser Einzelfallbeurteilung sind der Charakter des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung zu berücksichtigen (BGE 123 II 74, E. 5a; BGE 118 Ib 590, E. 4a).