{"Signatur": "AG_AUK_001", "Spider": "AG_Gerichte", "Datum": "2010-12-17", "PDF": {"Datei": "AG_Gerichte/AG_AUK_001_IVV-2010-20_2010-12-17.pdf", "URL": "https://decwork.ag.ch/api/main/v1/de/decrees_pdf/3064", "Checksum": "e81a965e1c6917ec783452ddd4dc3e18"}, "Scrapedate": "2025-08-25", "Num": ["IVV.2010.20"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Aargau Aufsichtskommission 17.12.2010 IVV.2010.20"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Argovie Aufsichtskommission 17.12.2010 IVV.2010.20"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Argovia Aufsichtskommission 17.12.2010 IVV.2010.20"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Aargau Aufsichtskommission "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Argovie Aufsichtskommission "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Argovia Aufsichtskommission "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "§ 196f Abs. 2 ZPO, Art. 146 ZGB.\nBemessung des Honorars der Vertreterin (Amtsvormundin) eines Kindes im Eheschutzverfahren: Sinngemässe Anwendung der Verordnung über das Vormundschaftswesen; bei einer Geltendmachung eines Honorars nach Stundenaufwand gilt grundsätzlich der Stundenansatz gestützt auf § 15 Abs. 2 der Verordnung über das Vormundschaftswesen von Fr. 80.--."}], "ScrapyJob": "446973/34/2362", "Zeit UTC": "25.08.2025 03:13:54", "Checksum": "5ca2d3cf3c076c599b44fb9be02612e6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Aargau Aufsichtskommission 17.12.2010 IVV.2010.20\nRegeste:\n§ 196f Abs. 2 ZPO, Art. 146 ZGB.\nBemessung des Honorars der Vertreterin (Amtsvormundin) eines Kindes im Eheschutzverfahren: Sinngemässe Anwendung der Verordnung über das Vormundschaftswesen; bei einer Geltendmachung eines Honorars nach Stundenaufwand gilt grundsätzlich der Stundenansatz gestützt auf § 15 Abs. 2 der Verordnung über das Vormundschaftswesen von Fr. 80.--.\n\n2010 Zivilprozessrecht 39\n\nII. Zivilprozessrecht\n\n2 § 196f Abs. 2 ZPO, Art. 146 ZGB.\nBemessung des Honorars der Vertreterin (Amtsvormundin) eines Kindes\nim Eheschutzverfahren: Sinngemässe Anwendung der Verordnung über\ndas Vormundschaftswesen; bei einer Geltendmachung eines Honorars\nnach Stundenaufwand gilt grundsätzlich der Stundenansatz gestützt auf\n§ 15 Abs. 2 der Verordnung über das Vormundschaftswesen von Fr. 80.--.\n\nAus dem Entscheid der Inspektionskommission vom 17. Dezember 2010\ni.S. R.B. gegen das Gerichtspräsidium B. (IVV.2010.20)\n2010 Anwaltsrecht 41\n\nIII. Anwaltsrecht\n\n3 Art. 8 Abs. 2 BGFA.\nTätigkeit als angestellter Anwalt für eine anerkannte gemeinnützige\nOrganisation: Tätigkeit muss sich strikte auf den Zweck der Organisation\nbeschränken. Bei einer Stiftung muss sich der massgebliche Zweck\nnachvollziehbar aus dem Stiftungsstatut ergeben. Nicht ausreichend ist\neine Aufzählung in einem \"Strategiepapier\".\n\nAus dem Entscheid der Anwaltskommission vom 25. Mai 2010 i.S. D. D.\n(AVV.2009.42)\n\nAus den Erwägungen\n\n(… )\n3.\nDie Zulässigkeit der Anstellung eines Registeranwaltes bei\neiner gemeinnützigen Organisation (Art. 8 Abs. 2 BGFA) stellt eine\nAusnahmebestimmung zur Regelung von Art. 8 Abs. 1 lit. d BGFA\ndar, wonach eine Anstellung grundsätzlich nur in Frage kommt,\nwenn auch der Arbeitgeber Registeranwalt ist. Es ergibt sich schon\naus dem Wortlaut, dass sich die Tätigkeit des angestellten Anwaltes\nstrikte auf den Stiftungszweck zu beschränken hat. Massgebend\nmuss dabei der Stiftungszweck gemäss Stiftungsurkunde, vorliegend\nalso gemäss Stiftungsstatut, sein.\n3.1.\nDer Zweck gemäss Art. 2 Stiftungsstatut […] liegt in der Hilfe\nfür Menschen in wirtschaftlicher und sozialer Not im In- und Ausland. Dieser Stiftungszweck ist angesichts der sehr offenen Fassung\nauszulegen, wobei die Auslegung unter Berücksichtigung von Art. 8\nAbs. 1 lit. d BGFA (strikte Beschränkung der Tätigkeit auf den Stif-\n"}